++ Yves Reichmuth++ Bertastr.59++ 8003 Zürich++ ++41 (0)44 ++451 71 87 ++ yreich@swissonline.chmailto:yreich@swissonline.chshapeimage_2_link_0
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  1. „Bitte lauter!

  2. Hardcore-Brachialität mit abstrakter Komplexität.... So ähnlich würde wohl Stockhausen komponieren, wenn er noch leben und zum Punk mutieren würde.“

Der Bund, Bern


• „Nicht minder attraktiv war am Samstag der Auftritt des Zürcher Gitarristen Yves Reichmuth, der mit dem Unerhört ebenfalls eine grosse Bühne bekam. Rau, rockig, fast dreckig klingts...Das Trashige verkörpert aber nur die eine Seite dieser Musik.  Im Ohr haften bleiben hochkomplexe Themenköpfe, die an Christy Dorans eckige Melodieintervallik denken lassen.“


Tages-Anzeiger, Zürich




• „Freigeister, Querköpfe, Piraten...

Vor allem unter den schon etwas gereifteren JungjazzerInnen finden sich Stimmen, die organisch heranwuchsen und sich einen Individualismus erlauben, der die Originalität des Schweizer Jazz ausmacht...Daneben aber wagt Reichmuth sich autodidaktisch in Gefilde vor, die selbst den freigeistigsten JazzerInnen verschlossen bleiben.

«Fractal» wagt Brüche nicht nur stilistischer, sondern auch methodischer Art. Die zehn Tracks changieren zwischen groovenden Jazzpatterns und bauchigem Ambientbrummen und hüpfen von derben Punkriffs zu krachenden Noisesprenkeln. Dazwischen lassen sie Raum für zartpoetische Melodieminiaturen. Reichmuth legt dem Quartett Geschriebenes vor, die Brüche geschehen in den Momenten kollektiven Ausbruchs. Eine organisch gewachsene und damit auch eingängige Musik, die sich nie ins Kryptische verflüchtig.“

Wochenzeitung, Zürich


• „Als ob sie sich selbst noch nicht entschieden hätte für das eine oder andere, nimmt die Musik Gegensätze auf, den geradlinigen Funk und die flirrende Klangmalerei. Ausgerechnet diese berückende Synthese bildete den Höhepunkt im Auftritt einer Band, die den Bruch im Namen trägt: Fractal.“

Neue Zürcher Zeitung


• “... rau, energetisch, expressiv ... eine neue Schweizer Band mit starken Solisten spielt unverwässerten Jazz und steuert damit zweifellos internationale Gewässer an ... unkonventionelle Klänge für offene Geister.“

JazzLinks


• „Allerdings geht es dabei weniger um Pop als um Rock und Punk, deren raue Energie er seinem eigenen Ansatz zunutze kommen lässt. Bei näherem Hinhören erweisen sich nämlich Reichmuths Nummern als kompositorisch raffinierte Miniaturen, in denen die eingespeisten Grooves nicht ohne ein Augenzwinkern gebrochen werden.

Der Bund, Bern



• „Bruchstellen als Profil


„Fractal – der Bandname ist zweifellos Programm. Denn wenn das Quartett um den Zürcher Gitarristen Yves Reichmuth und den Westschweizer Bassklarinettisten Jazz mit Rock vereint und über flotte Grooves frei improvisiert, werden Bruchstellen nicht vertuscht, nicht weichgezeichnet – vielmehr ziehen diese sich wie ein Profil durch den transparenten, trockenen Gruppensound. „


Neue Zürcher Zeitung





FRACTAL:

MYRIAD:


Cadence No1/2010, New Issues


Yves Reichmuth, Jonas tauber and Dieter Ulrich have something going for them on the Myriad EP. The recording consists in the main of brilliant little miniatures with compositions and improvisations that actually provide the listener with the unexpected.

Tauber and Ulrich do an excellent job underlining the various figures, executing the compositional and the improvisational ideas set up on each piece, but it is guitarist Reichmuth, his playing and his writing, that really define the surprise element on this disc.

(...)

These guys know what they are doing and they are not doing what others are doing. It‘s the guitarist‘s concept-compositions that sets the table for the improvising and makes this short set something unique and fascinating. This is a gem of a recording. Wonderfully interesting to me.





CD-Besprechung Tages -Anzeiger 17.2.09, Christoph Merki:


„33 Minuten und 51 Sekunden: Darf man eine so kurze CD veröffentlichen? Man darf, wenn sie so stimmig ist wie diese vom Trio um den Zürcher Gitarristen Yves Reichmuth. Ja, diese Platte muss sogar so kurz sein: Knappe und luftige Skizzen voll skurrilem Geist sind zu hören. Schwatzhaftigkeit wäre der Tod dieser Musik. Dabei spielt Reichmuth, Jahrgang 1970, die E-Gitarre, und mit diesem Instrument kann man ja ganz schön einen drauf machen. Doch nur einmal, in «D.U.D.A», gibt sich Reichmuth die lange Leine. Hier spielt er eine fulminante, virtuose Brachialgitarre - das kann er auch, wenn er nur will. Doch ihn zieht es in den neun Stücken viel mehr zum Leisen hin.


Pointillismus statt Action Painting: Lieber als vollgriffige Akkorde baut Yves Reichmuth schillernde Tongebilde aus vielleicht nur zwei eng beieinander liegenden Tönen. In «Myriad/Reprise» beschränkt er sich vollends auf Andeutungen, Klänge wachsen und verglimmen. Man denkt bei diesem merkwürdigen Soundgebilde ein bisschen an den grossen Bill Frisell. Ein Kleinod, das mit ganz wenig auskommt.


Traumpartner hat Reichmuth mit Dieter Ulrich am Schlagzeug und Jonas Tauber am Kontrabass gefunden. Tauber erhält viel Raum dank des sparsamen Spiels von Reichmuth. Ulrich wiederum denkt sich meisterlich in Reichmuths Kompositionen ein. Die leben von feinsten klanglichen Nuancen und Effekten. Ulrich besorgt den Innenausbau der Musik, setzt da oder dort in seinem luftigen Spiel unaufdringliche, aber wichtige Akzente; feines Besengeraschel wird bei ihm immer wieder durchbrochen durch sporadische Mini-Explosionen etwa auf dem Crash-Becken. Ulrich erweckt die Themen von Reichmuth so erst zu ihrem zarten, wunderlichen Leben.


Den Geist der CD «Myriad» bringt «Fäderläsis» am Schluss vielleicht am besten auf den Punkt: Man hört eine viel zu langsam gespielte Nummer in Blues-Tönung - voll neckischer Behäbigkeit ist es, fast rumpelt das Schlagzeug, immer wieder brechen die Unisonolinien von Bass und Gitarre ab. Hier hat ein Trio zu seinem eigenen Tonfall gefunden.“